RHODIA® Goalbook Creation Kreativ-Notizbuch
Das RHODIA® Goalbook Creation Kreativ-Notizbuch ist ideal für Zeichnungen, visuelle Notizen, Lavis-Techniken und kreative Anwendungen.
Das Notizbuch enthält 50 Blatt (100 Seiten) weißes, glattes Lavis-Papier mit 200 g/qm. Die glatte Oberfläche ermöglicht klare Farbwiedergabe und präzises Arbeiten mit trockenen und feuchten Medien. Buntstifte, Marker, Tinten und Zeichenstifte lassen sich gut kombinieren.
Der feste Einband aus italienischem Kunstleder bietet eine hochwertige Optik und schützt den Inhalt zuverlässig. Ein farblich abgestimmter Gummizugverschluss hält das Notizbuch sicher geschlossen. Das geprägte Logo unterstreicht die elegante Gestaltung.
Die Ausstattung umfasst 100 mikroperforierte, nummerierte Seiten, einen Index, zwei immerwährende Kalender, Lesebänder, eine dehnbare Einstecktasche sowie Vorsatzblätter. Das Kreativ-Notizbuch ist in verschiedenen Umschlagfarben erhältlich.
Produkteigenschaften auf einen Blick:
- Weißes Lavis-Papier, 200 g/qm
- Umfang: 50 Blatt / 100 Seiten
- Format: A5 (14,8 × 21 cm)
- Fester Einband aus italienischem Kunstleder mit geprägtem Logo
- Farblich abgestimmter Gummizugverschluss
- 100 mikroperforierte und nummerierte Seiten
- Index, zwei immerwährende Kalender, Lesebänder und dehnbare Einstecktasche
Hardcover mit soft-fühligem Einband in 15,5 x 21,5 cm.
50 Blatt = 100 Seiten, davon sind 88 blanko nummerierte Seiten. Die anderen Seiten enthalten ein jahresungebundenes Kalendarium und einen Index.
Die Seiten sind aus 200 Gramm schwerem, weißem, glattem Ink&Wash Papier von Clairefontaine.
Es gibt 2 Lesebändchen (eher kurz) und eine Tasche im hinteren Einband.
Gekauft habe ich mein Exemplar mit Einführungsrabatt zum Preis von rund 15€, normal kostet es wohl 25€. Zum Preis von 15€ finde ich das Buch ziemlich brauchbar und habe direkt ein weiteres in einer anderen Farbe nachbestellt.
Meine Erwartungen an das Buch: Mixed-Media taugliches Sketchbook das beidseitig verwendbar ist, auch mit Aquarellfarben, diversen Markern und Stiften, es soll mich wenig einschränken und zum Probieren einladen.
Das alles tut das Buch, teilweise mit (erwartbaren!) Einschränkungen, ich kann es als Übungs- und Sketchbook absolut empfehlen.
Das Papier ist sehr weiß und ziemlich glatt mit nur wenig Struktur, die Farben kommen daher sehr gut und unverfälscht rüber.
Diverse Buntstifte (Luminance, Lightfast, Drawing, Polychromos, Polycolor, Chromaflow, ...) gleiten sanft über das Papier und lassen sich sowohl gut Layern als auch sofort flächig auftragen. Aquarellstifte (Inktense) lassen sich ebenfalls sehr schön auftragen und bei wenig Druck auch voll mit Wasser vermalen.
Aquarellmarker (Tombow, Goldfaber, Lyra Aqua Brush) lassen sich gut auftragen und schichten, die Vermalbarkeit ist gut und hängt vom jeweiligen Stift ab.
Für Aquarellfarben ist das Papier meiner Meinung nach bedingt geeignet: es saugt Wasser sehr schnell auf, Farbe gleichmäßig auftragen ist schwierig! Es ist halt ein reines Zellulosepapier und man darf kein Verhalten wie bei Baumwollpapier erwarten.
Nass-auf-trocken und nass-in-nass lassen sich mehrere Schichten Aquarellfarben auftragen. Die Oberfläche hält mehr als nur 1 Schicht aus, bevor sich die Oberfläche aufrubbelt, was ich von sehr vielen anderen Zellulosepapieren so kenne.
Flutet man das Papier oder schrubbt zu sehr mit dem Pinsel, bilden sich – gefühlt – kleine Fussel auf dem Papier. Das ist der Zeitpunkt, an dem man spätestens aufhören muss. Die Farbpigmente sammeln sich dann an diesen Stellen und bilden eine etwas könige Textur, es erinnert mich an feines Sediment. Das Papier trocknet jedoch ohne Beschädigung und lässt sich für Mixed Media gut weiterbearbeiten.
Mit Aquarellfarbe als unterste Schicht haben Buntstifte etwas mehr Gripp, lassen sich schön auftragen. Auch diverse Marker (Aquarellmarker, Posca Pen, Metallic-Marker) packt das beanspruchte Papier noch gut.
Die Seiten wellen sich bei feuchten Medien, erwartungsgemäß, was mich nicht weiter stört. Ich muss mich nur daran erinnern, sowohl Vorder- als auch Rückseite entweder trocken oder feucht zu bemalen.
Mit Klebeband (Malerkrepp, Washitape) kommt das Papier nur mittelmäßig klar! Ich habe nur billiges Tape, wenn man zu schnell oder unvorsichtig abzieht oder das Tape schon einen Tag drauf ist, dann verletzt man die Oberfläche bzw. zieht die oberste Schicht gleich ganz ab.
Ich würde raten, auf Tape zu verzichten, oder nur sanftes Tape, und auf jeden Fall vor dem Abziehen den Kleber mit einem Föhn zu erwärmen.
Auf heilem Papier haben bei mir keine Medien auf die Rückseite durchgeschlagen, das Papier bleibt schön weiß und die Oberfläche glatt (auch wenn sich die Seite wellt). Ob sich Farben auf der Rückseite wieder anlösen, wenn man mit viel Wasser arbeitet, habe ich jedoch nicht getestet.
Zu Pastellkreiden oder Ölpastell kann ich leider nichts sagen. Füller mit Tinte habe ich nicht ausprobiert, aber Micron Pens gehen problemlos.
Clairefontaine Rhodia
RD 52
68490 Ottmarsheim
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commercialfsdf@clairefontaine.eu
